The new album from vocalist Eliane Amherd continues to show incredible promise for someone who displays incredible talent, not only in her voice but what she selects for her new album, Skylines (self-released). It’s partly jazzy but it’s rich with pop tendencies, soulful vibes and occasional reggae grooves, showing the kind of diversity that a lot of modern singers are often afraid to do. It would be too easy to compare her to Norah Jones but that’s due to the shared vocal harmony and charm but Amherd is her own person, whether it’s the Herbie Hancock-esque “”Counting Grains Of Sand” or her cover of Janet Jackson’s “What Have You Done For Me Lately”. She is someone who is letting people know what she is about and if you liked her previous album, the songs here are saying “I have much more to give and share, please stick around.” Glad she has returned with this new effort. - this is books music” - John Brook

This is Books Music

**** It's five years since Swiss-born, New School graduate singer/songwriter Eliane Amherd released Now And From Now On (Self Produced, 2011). The easy-on-the-ear melodies and upbeat rhythms from that debut album are still a central part of Skylines, but those extra five years show in Amherd's more mature writing style and wider musical imagination. Skylines opens with a torch song, of sorts. "Never Is" has all the makings of a classic torch song -strong, evocative, melody and lyrics of lost love -but the lost love isn't a person, it's New York. Amherd is still there, but the relationship is fading: "it never is like it used to be" she sings, but adds "New York, it isn't you it's me." Elsewhere, a mix of soul and funk is often the key feature of the songs, aided and abetted by some Latin and Afro beats -at times both  Curtis Mayfield and Gil Scott-Heron spring to mind. Guest saxophonist Marcus Strickland helps to up the jazz quotient. Amherd's version of Janet Jackson's "What Have You Done For Me Lately" is instantly recognisable but with just enough variation -and a bit more funk -to set it apart from the original. On "Counting Grains Of Sand" the sparse instrumentation, military-style drum rolls and bright but controlled guitar create tension and drama. Jeremy Lawton's Hammond B3 gives the ballad "Knowing That I'm A Fool" more of a bluesy feel.  Andromeda" -both the original and the remix by Bill Ware, who played vibes on Now And From Now On -is slinky and smart, Amherd's voice is at its most seductive and the ensemble playing is spot on. The five extra years have paid off. Amherd's music is fun, funky, sassy and cool -and deserving of much wider recognition.  Track Listing: Never Is; Gonna Get Up; Money Ain't No Friend Of Mine; Knowing That I'm A Fool; What Have You Done For Me Lately; Turn The World Around; Counting Grains Of Sand; Andromeda; Don't Wanna Be; Courage (Bill Ware Mix); Andromeda (Bill Ware Mix). Personnel: Eliane Amherd: vocals, guitar; Marcus Strickland: saxophone; Jeremy Mage: keyboards; Jeremy Lawton: Hammond B3; John Burdick: synthesizer; Gustavo Amarante: bass; Hagar Ben Ari: bass; Jennifer Vincent: cello; Willard Dyson: drums; Mathias Kunzli: drums; Ze Mauricio: percussion. Year Released: 2016 | Record Label: Self Produced | Style: Vocal ” - Bruce Lindsay

All About Jazz - Skylines

Sie sind vor 18 Jahren vom Wallis nach New York ausgewandert. Warum so weit? Ich machte in der Stadt ein Jazz-Studium – und bin hängengeblieben. Wie schwierig war es als Bergmädchen im Big Apple? Nicht einfach. Wer den Kontinent wechselt, muss bei null anfangen. Nach Bern hätte ich zumindest eine alte Matratze aus dem elterlichen Estrich mitnehmen können. In Übersee geht das nicht. Daher sah es bei mir lange aus, als hätte ich gerade vor einer Woche gezügelt. Inzwischen haben Sie sich in New York als Musikerin einen Namen gemacht. Wie haben Sie das geschafft? Ich bin hartnäckig wie ein pubertärer Pickel. Kaum ging ein Lokal auf, war ich zur Stelle. Bei Freunden hatte ich deshalb den Spitznamen «Jane Hustle». Das Ganze hat sich gelohnt: Wenn ich heute in einem Club spielen will, fragt man mich nicht mehr, wer ich denn sei, sondern bietet mir ein Datum an. Das heisst: Sie können in New York von Ihrer Musik leben? Ich habe vieles nicht, was in der Schweiz normal ist: Auto, Haus, Kinder, einen Hund. Ich lebe spesendeckend, mein Einkommen fliesst gleich wieder in neue Projekte. Ihr neustes Baby: das Album «Skylines», das am 8. April erscheint. Was bedeutet der Titel? Auf dem Cover ist die Skyline Manhattans zu sehen, vereint mit den Alpen. Das ist meine Identität: das Wallis und New York. Neben New York und der Schweiz treten Sie auch in Asien auf: Wie unterscheidet sich das Publikum an den verschiedenen Orten? In New York gibt es jeden Abend zig Konzerte. Der Aufwand, das Publikum zu mobilisieren, ist gross. Sind die Leute aber mal da, machen sie aktiv und laut mit. In Asien stehen sie nach dem Konzert Schlange für Fotos und Autogramme. In der Schweiz applaudieren sie höflich und tauen dann gegen Ende richtig auf. Eliane Amherd tritt am 10. April am «Zermatt Unplugged» auf.” - Seraina Etter

Blick Am Abend

La chitarrista e cantante svizzera Eliane Amherdtrasferitasi a New York da una decina d´anni, un periodo in cui ha studiato ed in cui ha già registrato, dando semplicemente tempo alla sua ispirazione per crescere, per scrivere delle canzoni con qualcosa di personale. Fra pop, jazz, funk, latin, lounge, le sue canzoni mettono insieme su album il mondo cosmopolita in cui vive. Non solo New York ha avuto una forte influenza sulla sua musica, ma anche la Svizzera in cui ritorna e dà regolarmente concerti. Insieme alla chitarra ci sono Gustavo Amarante al basso e Willard Dyson alla batteria, e poi ancora Ze Mauricio alle percussioni nella metà dei brani e ospiti vari che di volta in volta danno il giusto apporto alle esecuzioni. Certamente da ricordare è il sassofonista tenore Markus Strickland, uno dei migliori jazzisti della sua generazione, autore di un notevole assolo su Don’t Wanna Be, brano in cui la ritmica è costituita da Jeremy Mage alle tastiere, Hagar Ben Ari al basso e Mathias Kunzli alla batteria. È un pop jazz dal piglio moderno, coraggioso, per niente su atmosfere lounge, orientato verso atmosfere modali che sanno di fusion. I brani che chiudono il disco sono insieme a Bill Ware, due remix, con Andromeda che nel disco è eseguita nelle due versioni. Fra i brani più interessanti ancora Turn the World Around, dai profumi caraibici. La Amherd è una preziosa presenza nel mondo della pop music con un suono originale ed ispirato.”

Music Zoom Italy - Now and from Now on

4 Stars from Schweizer Familie! eliane_amherd_-_schweizerfamilie29.09.16.pdf” - Heinz Storrer

— Schweizer Familie

bergluft_26_2016_herbst_eliane_amherd.pdf” - Christian Zufferey

— Bergluft

WB11April.jpg” - WB

— Walliser Bote

SkylinesEliane AmherdDie Walliser Singer-Songwriterin und Gitarristin, die sich in New York niedergelassen hat, ist in achtzehn Jahren zu einem festen Pfeiler der New Yorker Jazz-Szene geworden. „Skyline“, ihr neues Album, kombiniert Afro-, Latino- und Brasil-Rhythmen in einem Funky-Pop-Groove, der ihre jazzy Stimme gut zum Tragen bringt und uns genussvoll in ihr Universum entführt. Im Juli ist sie live in der Schweiz zu erleben, in Brig, Ernen und Arosa.  ”

Beauté Magazin

Eliane Amherd, die international erfolgreiche Jazzsängerin präsentiert mit dem neuen Album „Skylines“ Musik welche von der ganzen Welt beeinflusst sind. Ihr Gesang ist immer Jazz, egal ob es getragener oder bewegter ist,  popiger oder brasilianischer. Dieses Album enthält wunderbare Musik wo alle etwas finden was ihnen gefällt, auch wenn sie nicht so auf jazziges stehen. Viel gibt es über dieses schöne Album nicht zu schreiben, sondern kaufen und anhören. Fredi Hallauer” - Fredi Hallauer

Musikch

Musikerin Eliane Amherd verbringt den 1. August in New York. Ein Interview über den Nationalfeiertag im Ausland, ihre Sicht der Schweiz, romantische Bilder der alten Heimat und warum man für New York viel Energie braucht.  Das Interview wurde vergangene Woche kurz vor Eliane Amherds­ Abreise nach New York geführt.  Eliane Amherd, Sie stehen kurz vor Ihrer Rückkehr in die USA, nachdem Sie nun mehrere Wochen in der Schweiz verbracht haben. Haben Sie genug von Ihrer alten Heimat für den Moment?(lacht) Ich sage immer: Ich komme immer gerne in die Schweiz und ins Wallis, aber ich gehe dann auch gerne wieder. Ich geniesse den Luxus, dass ich in zwei Welten zu Hause bin. Ich glaube aber, dass ich nicht mehr nur noch im Wallis leben könnte. Eine definitive Rückkehr in die Schweiz ist also keine Option?Im Moment nicht, nein. Aber man soll nie nie sagen. Die amerikanische Staatsbürgerschaft haben Sie aber noch nicht angenommen, obwohl Sie schon seit 18 Jahren in New York leben.Ich könnte die Staatsbürgerschaft annehmen, habe sie aber in der Tat noch nicht beantragt. Mal schauen, wer das Rennen bei den Wahlen für die amerikanische Präsidentschaft macht (lacht). «Es ist reiner Zufall, in welchem Land man ­geboren wird» Wenn Sie nun zurück in die Staaten kommen, gibt es etwas, was Sie unbedingt sofort tun müssen?Das Erste, was ich nach meiner Rückkehr tun werde, ist Sushi essen. Das ist Tradition. In der Schweiz esse ich nie Sushi. Dann freue ich mich natürlich auf das Wiedersehen mit meinem Partner und mit meinen Musikerkollegen. Wenn Sie am 1. August nicht in der Schweiz sind, hat der Nationalfeiertag überhaupt eine Bedeutung für Sie?Ja sicher. Ich werde sehr oft engagiert, um am 1. August in einer Botschaft oder einem Konsulat aufzutreten. Letztes Jahr war ich beispielsweise mit «Swiss Miss» in Tirana in Albanien und habe auch die Jahre davor immer wieder Engagements am 1. August an verschiedensten Orten gehabt. Dieses Jahr lassen wir es nun in New York krachen. Was steht an?Die «Schweizer Gesellschaft» in New York organisiert jedes Jahr den «Swiss National Day». In einem Biergarten in Astoria (Quartier in Queens, An. d. Red.) wird es ein grosses Fest geben. Den ganzen Tag über wird Musik gemacht und es gibt traditionelle Schweizer Gerichte wie Raclette oder Bratwurst und Schweizer Wein. Für diesen Anlass habe ich eine Band mit dem Namen «Übersee» zusammengestellt. Alle Bandmitglieder sind Schweizer Topmusiker, die in New York leben. Ich freue mich sehr darauf, mit diesen grossartigen Musikern den Nationalfeiertag in New York zu verbringen und zu feiern.  Und kommen dann bei Ihnen auch ein paar patriotische Gefühle auf?Nein (lacht). Ich geniesse es einfach, dass ich im Ausland Schweizer Gerichte und oft auch Walliser Wein essen beziehungsweise trinken kann. Patriotische Gefühle habe und hatte ich eigentlich nie. Gibt es dafür einen Grund?Ja. Es ist schliesslich reiner Zufall, in welchem Land man geboren wird, und wie kann man stolz auf einen Zufall sein? Allerdings darf man es schätzen, wenn man wie ich beispielsweise das Glück hatte, in der Schweiz geboren zu werden. Wenn man als Schweizerin oder Schweizer geboren wird, hat man viele Vorteile, in unserem Land klappt vieles sehr gut und es geht uns entsprechend gut – besser als Menschen in vielen anderen Ländern auf der Welt. Diese Tatsache darf man wie gesagt schätzen, aber stolz darauf kann man meiner Meinung nach nicht sein, da es ja nicht das eigene Verdienst ist, als Schweizerin oder Schweizer geboren worden zu sein.  «Mein Bild von der Schweiz hat sich romantisiert» Was schätzen Sie denn an der Schweiz konkret?Ich bin, neben vielen anderen Sachen, dankbar dafür, dass wir hier eine solch wunderbare Natur haben, und vor allem auch, dass die Menschen sich in den meisten Fällen grosse Mühe geben, diese zu ­erhalten. Wenn ich zurück ins Wallis komme, dann geniesse ich es sehr, in dieser tollen Natur zu wandern. Wenn Sie im Ausland unterwegs sind, sind Sie dann Botschafterin der Schweiz?Das müssen andere entscheiden, ob ich das bin. Auf eine gewisse Art sicher, denn mit dem Projekt «Swiss Miss» waren wir ja schon an vielen Orten dieser Welt. Wir spielen dann ja Schweizer Lieder und ich denke schon, dass wir so die Schweizer Kultur den Menschen in anderen Ländern näherbringen können.  Welches Bild von der Schweiz und uns Schweizern hat man denn eigentlich in New York?Es ist ein doch stark romantisiertes Bild. Viele New Yorker wissen zwar, dass man in der Schweiz vier verschiedene Sprachen spricht, verwechseln unser Land aber dann doch gerne mit Schweden. Dann kommen natürlich die Klischees dazu, wie Schokolade, Käse und die Berge. Bei vielen Musikern ist das Bild etwas differenzierter, da sie schon in der Schweiz auf Tournee waren und beispielsweise Auftritte am Jazz Festival in Montreux hatten. An anderen Orten auf der Welt habe ich zudem die Erfahrung gemacht, dass die Menschen die Schweiz sofort mit Reichtum in Verbindung bringen. Da kann es schon mal vorkommen, dass man von einem Taxifahrer übers Ohr gehauen wird, weil die Menschen meinen, dass uns dies finanziell nicht wehtut. Ganz generell kann ich aber sagen, dass wir Schweizer in der Welt ein gutes Ansehen geniessen.  Welches Bild haben Sie heute von der Schweiz, nachdem Sie nun seit 18 Jahren in New York leben?Ich denke, dass sich mein Bild von der Schweiz romantisiert hat. Ich glaube, das geht den meisten Menschen so, wenn man lange Zeit weg ist. Ein Beispiel: Früher mochte ich es nicht so, in den Bergen zu wandern, und auch mit Volksliedern konnte ich nicht viel anfangen. Durch die Distanz hat sich der Bezug zu diesen «Schweizer» Dingen aber zum Positiven hin verändert. Je mehr ich in der Welt herumgekommen bin, umso mehr habe ich erkannt, in welcher Idylle wir hier in der Schweiz leben und die Menschen geben sich, wie gesagt, Mühe, diese Idylle und diese Schönheit auch zu bewahren.  Sie haben die Volkslieder erwähnt. Diese mögen Sie bekanntlich heute sehr.Ich habe durch die Distanz erkannt: Hey, es gibt wirklich viele gute Lieder mit wunderschönen Melodien in unserem Kulturgut. Mit dem Projekt «Swiss Miss» habe ich versucht, auf meine Weise eine Hommage an dieses Kulturgut zu schaffen. Gleichzeitig haben auch viele andere junge Musiker aus und in der Schweiz erkannt, dass unsere Volksmusik nicht nur etwas für gewisse Altersgruppen oder Leute mit einer gewissen politischen Gesinnung ist, und haben sie neu interpretiert. Das ist sehr schön. «New York verschlingt dich, wenn du keine Energie hast» Gibt es denn auch Dinge, die Ihnen aus der Distanz heraus betrachtet Sorgen bereiten?Sorgen machen mir die Isolationstendenzen. Klar, wenn man viel besitzt, hat man immer auch Angst, dass irgendjemand es einem wegnehmen könnte. Ich persönlich habe aber ein ganz anderes Verhältnis dem Fremden gegenüber. Einerseits bin ich in New York ja auch eine Fremde. Andererseits begegnet man in New York dem Fremden ganz anders als in der Schweiz und dem sonstigen Europa. In New York empfindet man das Fremde als eine Bereicherung und als etwas Interessantes, von dem man in irgendeiner Form profitieren kann. Selbstverständlich ist dies an vielen Orten in den USA ganz anders, aber diese New Yorker Einstellung, das Fremde mit offenen Armen zu empfangen, hat schon abgefärbt.  Sie sagen, dass Sie in Bezug auf die Schweiz eine Romantisierung erlebt haben. Verhält es sich denn nach vielen Jahren in New York mit der Stadt genau umgekehrt?Ja, in der Tat. Die New Yorker, zu denen ich mich ja auch zähle, sagen immer: «Früher war alles besser». Genau wie es wohl an den meisten Orten sonst auch der Fall ist. Man muss sich gegen diese Tendenz ein bisschen zur Wehr setzen, was ich auch in einem Lied auf meinem neuen Album «Skylines» thematisiere. Wenn jemand neu nach New York kommt, dann übt diese Stadt auf diesen Menschen eine unglaubliche Faszination aus. Mir ging es damals auch so. Mit der Zeit verschwindet dieses Gefühl aber und man denkt dann eben, dass früher alles besser war. Ich aber sage in meinem Song «Never is», dass man sich sein New York immer wieder selber erschaffen muss und sich dafür auch von der Energie der Neuankömmlinge inspirieren lassen kann. Denn Energie muss man haben, wenn man frisch nach New York kommt. Warum braucht man Energie?New York verschlingt dich, wenn du keine Energie hast. Die Stadt ist dermassen schnelllebig, laut und dynamisch, dass man Schritt halten muss, sonst kann man einpacken. Ein Beispiel: Die Mieten sind exorbitant hoch. Als Künstler muss man schauen, wie man es schafft, dass man seinen Lebensunterhalt bestreiten kann. Wenn man da stillsteht und nicht am Ball bleibt, spuckt einen New York einfach aus. Auf der anderen Seite ist es genau das, was New York und seinen Mythos ausmacht. Die Stadt lebt von den unzähligen Menschen, die jedes Jahr dort ihr Glück versuchen und das Leben in ihrer Stadt mit ihrem Elan und ihrer Kreativität bereichern.  Martin Meul 28. Juli 2016, 05:00” - Martin Meul

Rhone Zeitung

«Chez moi, c’est Brigue et New York» Coop Magazin, Sophie Dorsaz